Andacht Frühling 2020

Liebe Gemeinde in Rüdinghausen und Schnee

Das Klavier der Oma

Lina Wittemeier ist Studentin der evangelischen Popakademie in Witten. In unserer Gemeinde war sie bisher zweimal live im Gottesdienst zu hören. Sie spielt Klavier in Witten in einer Band, singt und studiert an der evangelischen Popakademie. Sie liebt es Musik zu machen und zu studieren. Carsten Griese hat mit ihr gesprochen und sie hat ihm erzählt, dass ihre Liebe zur Musik im Wohnzimmer ihrer Oma in Ostwestfalen angefangen hat. Sie erinnert sich:

„Bei meiner Oma stand früher ein altes Klavier und da hat sie mir beigebracht, leichte Kinderlieder zu spielen und mir hat das sehr viel Spaß gemacht und dann habe ich in der Grundschule meine Eltern gefragt, ob ich nicht Klavierunterricht kriegen könnte...“

Und die Eltern gingen auf ihren Wunsch ein. Das Klavier wurde zu ihrem Instrument. Sie bekam Unterricht und spielte in der Jugendband ihrer Kirchengemeinde. Auf ihren Berufswunsch „Musikerin“ bereitet sie das Studium an der evangelischen Popakademie vor:

„Es ist ein relativ umfangreiches Studium, insofern, dass wir unterschiedliche Instrumente lernen. Wir haben entweder Klavier oder Gitarre als Hauptfach und das andere Nebenfach, lernen aber eben auch Orgel ... haben Gesangsunterricht, dann haben wir so soziale Fächer...wie Pädagogik, Psychologie, Methodik, musikwissenschaftliche Fächer, Gehörbildung, Tonsatz und dann auch theologische Grundlagen...“

Lina Wittemeier hat schon viele eigene Lieder geschrieben und komponiert. Es sind christliche Lieder für den Gottesdienst und Popsongs. Ihr ist es wichtig, dass biblische Themen wie Glaube, Liebe und Hoffnung auch in ihren Popsongs zur Sprache kommen, denn Musik und Glaube gehören für sie zusammen.

„Ich glaube, dass Musik vielen Leuten hilft, Glauben überhaupt auszudrücken oder auch so erste Kontakte herzustellen - manchmal ist so, die Musik hat manchmal ‘ne geringere Hemmschwelle, um die Leute zum Nachdenken zu bringen.“

Ihren größten Auftritt hatte sie bisher beim Abschluss-Gottesdienst des Dortmunder Kirchentages im Fußballstadion des BVB. Mit anderen Studentinnen und Studenten sang sie vor über 30.000 Menschen.

„Das hat einfach richtig Spaß gemacht und wenn man in so einer großen Gruppe da steht, dann ist auch das mit der Aufregung kein Problem und das hat einfach richtig Spaß gemacht mit so vielen Leuten zu singen und so die Freude zu spüren, die man auch zurückkriegt.“/p>

Ihr Pfr. Carsten Griese