Ev. Kirchengemeinde fertigt Mund-Nase-Masken an

Nähgruppe unterstützt Palliativnetzwerk und Menschen aus der Kirchengemeinde

Seit zwei Jahren näht die Nähgruppe der Ev. Kirchengemeinde Rüdinghausen/Schnee um Margitta Stehmeier Kleidung für Frühchen und stellt sie den Eltern kostenlos zur Verfügung. Doch in Zeiten von Corona sind die Fähigkeiten an der Nähmaschine auch von anderer Seite gefragt. Die Küsterin der Kirchengemeinde Margitta Stehmeier, die auch gelernte Schneiderin ist, hatte den Einfall, dass die Nähgruppe der Kirchengemeinde Mund-Nase-Masken fertigstellt.  Das Presbyterium der Kirchengemeinde begrüßte ihre Initiative. "Es kann nicht sein, dass in dieser schwierigen Zeiten Leute Profit aus der Angst anderer Menschen schlagen und Masken überteuert verkaufen," so Pfarrer Carsten Griese. Deshalb werden die Masken im Gemeindebezirk der Kirchengemeinde kostenlos abgegeben.

Die Masken sind aus Stoff hergestellt, sie bieten keinen uneingeschränkten Schutz und schützen ehr andere vor einer Ansteckung. Nach dem Waschen sind sie wiederverwendbar. Die ersten Mund-Nase-Masken sind schon genäht und werden dem Palliativnetzwerk in Witten und Menschen aus der Kirchengemeinde Rüdinghausen/Schnee zur Verfügung gestellt. Wer Interesse an einer Maske hat, kann sich am kommenden Dienstag (7. April) zwischen 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Gemeindebüro Rüdinghausen unter der Telefonnummer 80592 melden. Die Masken werden – nach telefonischer Bestellung - im Gemeindebezirk der Kirchengemeinde Rüdinghausen/Schnee in den Briefkasten geworfen.